Einschienenhängebahn
Flexibel transportieren im Untergrund

Im Untertagebau ist der Transport von Werkzeugen, Erzen und Abraum eine Notwendigkeit. Ein mögliches System, um diese Materialien zum Einsatzort und wieder zurück zum Aufzugsschacht zu transportieren, ist eine Einschienenbahn. Sie kommen in vielen Tunneln zum Einsatz und werden inzwischen den Bodenförderanlagen vorgezogen. Weil Einschienenhängebahnen in Tunneln nicht nur haltbarer sind als die typischen Bodensysteme, sondern auch flexibler für den Einsatz unter Tage, da sie in kürzester Zeit von nur zwei Personen verkürzt oder verlängert werden können. Da der Kupplungsmechanismus zwischen den einzelnen Waggons jedoch nicht starr ist, ist eine spezielle Regelung des Gesamtsystems erforderlich, insbesondere der Antriebe, die über das gesamte Förderband verteilt sind.

Funktionsbeschreibung

Die Regelung der einzelnen Koppelelemente mit entsprechender Synchronisation wird mit dem Frequenzumrichter und dem daraus resultierenden Master/Slave-Betrieb erreicht. Die Lastverteilung der verschiedenen Antriebe wird durch einen Drehzahlregler mit angepasster Statik so eingestellt, dass im Durchschnitt alle Antriebe eine gleichmäßige Lastverteilung aufweisen. Die ständige Veränderung durch die Auf- und Abwärtsbewegung wird durch die schnelle Querkommunikation aller beteiligten Antriebe gesteuert, wodurch Vibrationen vermieden werden. Die dabei entstehende Verlustleistung wird über den Frequenzumrichter in das Stromnetz zurückgeführt.

Leistungselektronik von REFU

  • RPCS speziell für den Bergbau mit erhöhter Schock- und Vibrationsfestigkeit.
  • RPCS in kundenspezifischen Sondergehäusen

Ergänzt durch den Kunden mit

  • Motoren (Synchronmotor, Asynchronmotor, Sensorbetrieb (Drehmoment bei Drehzahl Null, Rücklaufsperre))
  • Steuerung (SPS oder PC mit Bussystem)